Kobra Heft 1,  1982  © Kölner Frauengeschichtsverein
Kobra Heft 1, 1982 © Kölner Frauengeschichtsverein

Liebe Freund:innen des Kölner Frauengeschichtsvereins,

 

Wir graben weiter nach unbekannten Details der Frauengeschichte ... und wir vermitteln weiter spannende Fakten auf unseren Führungen.

 

Nach dem jetzigen Stand dürfen wir wieder Führungen mit Gruppen anbieten!  Masken müssen im Freien nur noch in Warteschlangen an Ständen, Kassen etc. getragen werden. 

Aber wir bitten um verbindliche Anmeldung und darum, einen Mund-Nasenschutz zumindest bereit zu halten.

Aufgrund  der lange unsicheren Lage haben wir uns entschieden, das Programmheft nur als pdf zur verfügung zu stellen (s. rechts) ... bitte helfen Sie uns bei der Verbreitung!

 

Auch zuhause können Sie Frauenbiografien kennenlernen: In unserer Reihe der Zeitzeuginnen-Gespräche lernen Sie die erste kommunale Frauenbeauftragte Deutschlands kennen, Lie SelterDie neueste "Frau des Monats" schildert eine Widerstandskämpferin aus Köln, die viel zu unbekannt ist.

 

Der Digitale Stadtrundgang zur Frauengeschichte, erstellt von der Stadt Köln und  dem Frauengeschichtsverein,  ist - z.B. auf dem Handy - anzusehen und abzulaufen. Tune-in! 

 

In Planung ist eine Erweiterung des Stadtplans in Bezug auf Frauenpersönlichkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart. Aktuelle Informastionen finden Sie auf der Seite der Stiftung Frauen*leben in Köln.

 

Derzeit ist eine App in Planung zu 30 Orten jüdischer Frauengeschichte. Hier einige Informationen für Interessierte! Auch läuft unsere dreiteilige Reihe zur jüdischen Frauengeschichte weiter: am 23.9. und 30.9. gibt es weitere Vorträge.

 

Noch bis zum 5.10. 2021 ist ein Filmbeitrag zu sehen, der im Anschluss an die Ausstrahlung des Films

Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt ausgestrahlt wurde, daran beteiligte sich die Kölnerin Getraut Müller, die Westdeutschlands erste autonome Lesbengruppe der Nachkriegszeit gegründet hatte.


Was wir machen

Wir machen Frauengeschichte und Frauengeschichten sichtbar!

 

Seit 1985 bieten wir Stadtrundgänge, Veranstaltungen und Vorträge an, erstellen Ausstellungen und veröffentlichen Bücher, Artikel und Broschüren zur Kölner Frauengeschichte. Wir setzen uns dafür ein, dass Straßen nach Frauen benannt werden.

Wir dokumentieren Frauengeschichte(n) und die Geschichte der Kölner Frauen*-/Lesben- und Migrantinnenbewegung in unserer Fachbibliothek und in unserem Archiv. Zudem leisten wir Öffentlichkeitsarbeit, engagieren uns frauen*politisch und informieren Euch über Neuigkeiten.

 

Support your local feminists! Wir sind ein eingetragener und als gemeinnützig anerkannter Verein und freuen uns über neue Mitglieder.  Habt Ihr, haben Sie  Fotos, Briefe, Tagebücher, Akten oder andere Dokumente zur neuen Frauenbewegung in Köln oder zu spannenden Frauenbiografien ? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns: Erzählen Sie uns Ihre Frauengeschichte(n)!

 


Aktuelles

Die nächsten Termine



Unser neues Programmheft 2021 können Sie hier herunterladen:

Programm September und Oktober

 


Anlässlich des Jubiläums des jahrhundertelangen Zusammenlebens von Jüd*innen und Christ*innen in der Stadt Köln und im deutschsprachigen Raum bieten wir hier Links zur Jüdischen Frauengeschichte und -gegenwart und zur Kölner Geschichte an.

  1. Shalom Sisters
  2. Schreibende Frauen in Berlin über Jüdinnen
  3. WIZO Köln beim Frauentag dabei
  4. Lilith - die erste Frau des Judentums
  5. Jüdische Heldinnen 
  6. Marina Weisband über jüdisches Leben
  7. TV-Sendung Jung jüdisch weiblich
  8. Deutschlands erste Kantorin
  9. Jüdisches Frauenleben in Hamburg
  10. Mikwe und Moderne - Kölns jüdische Geschichte
  11. Jewish Women's Archive z.B. zu Leslie Feinberg 
  12. Eine liberale und eine orthodoxe Frau berichten von ihrem Glauben
  13. Trailer zum preisgekrönten Film Unorthodox von Maria Schrader
  14. Edith Stein - eine Jüdin wird als katholische Märyrerin bezeichnet  ...
  15. Das Leben von Margot Friedländer als Graphic Novel

Bei uns ist eine APP in Planung, die zu 30 Orten jüdischer Frauenpersönlichkeiten und -vereine führen soll. Vermutlicher Start: 8.12. 2021. Sie wird gesponsort von der Initiative 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland und dem Heimatministerium.



Neuigkeiten

Spontane Förderung

c David Erler
c David Erler

Liebe Freund*innen des Frauengeschichtsvereins,

bedingt durch Corona konnten wir mehr als ein Jahr keine Führungen anbieten, aber unser Projekt mit Miete und Stellen lief natürlich weiter.

Wer uns unterstützen möchte kann dies auf verschiedene Weisen tun:

  • Spenden: Hier stehten Möglichkeiten zum Erhalt unserer Vereinsaktivitäten, z.B. per Überweisung auf unser Fördervereinskonto
  • Gutscheine kaufen: Gerade jetzt benötigen wir Solidarität. Sie können jederzeit Gutscheine für zukünftige Angebote erwerben. 
  • Mitglied werden
  • ... und vor allem Führungen buchen und besuchen.

Bleiben Sie uns gewogen! 


... Sendungen und Artikel unter Beteiligung des Kölner Frauengeschichtsvereins

... Unsere Zeitzeuginneninterviews

... Unser Youtube-Channel mit Online-Lesungen von Schriftstellerinnen

... Frauen voran - Serie im Kölner Stadtanzeiger in Kooperation mit dem Kölner Frauengeschichtsverein

 

 

Frau des Monats

Die Mäzenin - segensreich  oder egoistisch?

Laura von Oelbermann  © Ev.  Kirche
Laura von Oelbermann © Ev. Kirche

Wenn Laura von Oelbermann um die Mittagstunde ausging, gab es schon mal einen Auflauf am Hohenstaufenring: Ortsfremde staunten, wenn die schmuckbehangene Milionärswitwe ihre vierspännige Kutsche bestieg, um in die Armenviertel zu fahren. Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1897 war die Protestantin Laura Oelbermann vermutlich die reichste Frau Kölns. Was tat sie mit dem Reichtum? Mehr lesen

 


Zum Stöbern - Produktionen des Vereins

Seit einigen Jahren unterhält der Verein ein eigenes Wiki, um androzentrische Relevanzktriterien zu umgehen. Die neusten Einträge im FrauenGeschichts-Wiki sind  einer über die Frauenstunde, einer Radiosendung  der Weimarer Zeit und einer über deren Macherin, Marie-Theres van den Wyenbergh sowie einer über die jüdische Krankenschwester Martha Bauer.


Noch immer viel zu unbekannt ist unsere Suchmaschine der deutschsprachigen Frauenarchive und Bibliotheken, meta-katalog.eu - sie weist die

Bestände von mehr als 30 Lesben-/Frauenarchiven und -bibliotheken nach, die in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Italien (Südtirol)  einzusehen sind. Auch die von uns herausgegebenen Bücher sind hier zu recherchieren ...  Unsere Kollegin Gabriela Schaaf  bereitet seit Jahren  die Archivbestände auf, um sie zukünftig hier einzuspeisen.


Das Portal Digitales Deutsches Frauenarchiv (DDF) ist ein Fachportal zur Geschichte der deutschen Frauenbewegungen. Es macht ausgewählte Quellen der Frauenbewegungsgeschichte in digitalisierter Form für die breite Öffentlichkeit im Internet zugänglich. Hierzu hat die Historikerin Irene Franken Texte beigetragen wie  "Carola Möller" oder 'Ingund Mewes" und seit neuestem Das Piccolotheater und Das politische Nachgebet. Schnuppern Sie mal rein!