Neuigkeiten

Einladungsflyer
Einladungsflyer

Liebe Freund:innen des Kölner Frauengeschichtsvereins,

eine neue Reihe der Lesereihe Stimmen Afrikas hat begonnen, bei der wir Kooperationspartnerinnen sind. Am 26.10. startete das Projekt mit einem großartigen Abend, bei der vier Kuratorinnen, die aus der englischsprachigen Anthologie NEW DAUGHTERS OF AFRICA 30 Texte für die deutsche Edition auswählten, ihre Lieblingstexte vorstellten.(mehr lesen). Die dritte Veranstaltung folgt am 29. November 2022 im VHS Studienhaus zum Thema Übersetzungen und Kulturverständnis. Anmeldung unter stimmenafrikas@allerweltshaus.de

Übergabe der Bandaufnahmen (Senkelbänder) von Radio Lästerher(t)z an den Frauengeschichtsverein.  Im Bild links unten Katerina Katsatou, oben Claudia Friedrich, rechts oben Gabriela Schaaf, unten Nina Matuszewski
Übergabe der Bandaufnahmen (Senkelbänder) von Radio Lästerher(t)z an den Frauengeschichtsverein. Im Bild links unten Katerina Katsatou, oben Claudia Friedrich, rechts oben Gabriela Schaaf, unten Nina Matuszewski

Feministisches Radio der 90iger Jahre wieder hörbar - Sendungen von Radio Lästerher(t)z werden digitalisiert 

Radio Lästerher(t)z war ein feministisches Radioprojekt, das von 1992 bis 2006 ein bis zwei Sendungen im Monat produzierte und auf den Frequenzen des „Bürgerfunks“ in Köln sendete. Es existieren noch Sendungsmitschnitte u. a. auf über 100 Magnettonbändern. Ein Schatz, den die Redakteurinnen Claudia Friedrich und Katerina Katsatou über die Jahre gut gehütet und jetzt dem Frauengeschichtsverein überlassen haben. Mehr lesen

Porträt G. Tank: Heike Steinweg
Porträt G. Tank: Heike Steinweg

Am 2. Dezember liest Gün Tank aus ihrem Debütroman: Die Optimistinnen. Es geht darin um die Geschichte von Gastarbeiterinnen in Deutschland, erzählt aus der Perspektive einer jungen modernen türkischen Frau namens Nour.  Die Arbeitsbedingungen in der Fabrik sind fragwürdig, die Entlohnung nicht gerecht. Als Nour vom Frauenstreik im Thüringen der zwanziger Jahre erfährt organisiert sie  inspiriert mit ihren Kolleginnen einen Kampf für die Rechte der Arbeiter und vor allem der Arbeiterinnen.

Frauen. Leben. Freiheit.
Frauen. Leben. Freiheit.

Iran Zudem beteiligen wir uns an Solidaritätsdemonstrationen zugunsten des Kampfes iranischer Frauen gegen die patriarchale und gewaltvolle Diktatur der religiösen Führer. Anbei das berühmte Lied von Shervin Hajipour in einer neueren Übersetzung: ‚Baraye‘.

Demoslogan: Frauen. Leben. Freiheit.
Demoslogan: Frauen. Leben. Freiheit.

Listen to the Archive: „Strom fließt überall gleich“ – Migration, Flucht & Stadtpolitik. Von Teheran nach Köln. Das Deutsche Digitale Frauenarchiv hat für die dritte Folge seines Podcasts ein Interview mit der Leiterin des Projektes Selbstorganisation von Migrantinnen, Nuria Cafaro, geführt und ist bei einem  Rundgang zur Migrationsgeschichte der Frauen mitgegangen.

In der aktuellen Folge blicken wir nach Köln – als nur ein Beispiel dafür, wie Stadt- und Migrationsgeschichte untrennbar miteinander verwoben sind. Überall in der Stadt finden sich auch Spuren feministisch-migrantischer Bewegungsgeschichte. Um ihre Sichtbarkeit muss bis heute noch oft gerungen werden. ... Welche Geschichten prägen das Zusammenleben, bleiben aber zu oft noch unbekannt? Konzept: Birgit Kiupel, Steff Urgast.


Dr. Birgit Palzkill
Dr. Birgit Palzkill

Zeitzeuginnen der Kölner Frauen-/Lesbenbewegung im Gespräch

In den 1970er Jahren gehörte Birgit Palzkill sowohl in der Leichtathletik als auch im Basketball zum deutschen Nationalteam. Ende der 1980er Jahre hinterfragte Birgit Palzkill in einer bahnbrechenden sportsoziologischen Studie die Rolle von Frauen im männerdominierten Leistungssport und speziell die Entwicklung lesbischer Identität im Sport. Mit dieser wegweisenden Publikation wurde eine gesellschaftlich wichtige Debatte ins Rollen gebracht. - Dr. Birgit Palzkill’s umfangreiche Expertise zu Themen wie „sexualisierte Gewalt im Sport“ und „geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in der Schule“ ist bis heute in der Beratung und Fortbildung von Schulen und Sportorganisationen sehr gefragt. 

 


Was wir machen

Wir machen Frauengeschichte und Frauengeschichten sichtbar!

 

Seit 1985 bieten wir Stadtrundgänge, Veranstaltungen und Vorträge an, erstellen Ausstellungen und veröffentlichen Bücher, Artikel und Broschüren zur Kölner Frauengeschichte. Wir setzen uns dafür ein, dass Straßen nach Frauen benannt werden.

Wir dokumentieren Frauengeschichte(n) und die Geschichte der Kölner Frauen*-/Lesben- und Migrantinnenbewegung in unserer Fachbibliothek und in unserem Archiv. Zudem leisten wir Öffentlichkeitsarbeit, engagieren uns frauen*politisch und informieren Euch über Neuigkeiten.

 

Support your local feminists! Wir sind ein eingetragener und als gemeinnützig anerkannter Verein und freuen uns über neue Mitglieder.  Habt Ihr, haben Sie  Fotos, Briefe, Tagebücher, Akten oder andere Dokumente zur neuen Frauenbewegung in Köln oder zu spannenden Frauenbiografien ? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns: Erzählen Sie uns Ihre Frauengeschichte(n)! 

Aktuelles

Die nächsten Termine



Unser neues Programmheft 2/2022 können Sie hier herunterladen:

Programm Juli bis Dezember 2022

 


Programm

Weiterhin bieten wir ein spannnedes Programm,  u.a. eine neue Führung zum Stadtteil Zollstock. Für alle Führungen bitten wir um Anmeldung.  Die Maskenpflicht im Freien ist in NRW aufgehoben, wer sich schützen will trägt sie in eigener Verantwortung. 

 Bitte helfen Sie uns /helft uns bei der Verbreitung des gedruckten Programmheftes für die Veranstaltungen Juli bis Dezember. Wir schicken gerne 20-30 Hefte zu.

 

Das neueste Produkt, die App Orte jüdischen Frauenlebens  in Köln - jetzt zum Download bereit!


Unterstützen

Händlerin mit Rechentafeln
Händlerin mit Rechentafeln

Wer uns unterstützen möchte kann dies auf verschiedene Weisen tun:

- Spenden: Hier stehten Möglichkeiten zum Erhalt unserer Vereinsaktivitäten, z.B. per Überweisung auf unser Fördervereinskonto
- Gutscheine kaufen: Gerade in den Coronzeiten freuen wir uns über  Solidarität. Sie können jederzeit Gutscheine für Angebote erwerben.
- Fördermitglied werden

- ... und vor allem Führungen buchen und besuchen.


Zum Stöbern  - Sehen und Hören

... Sendungen und Artikel unter Beteiligung des Kölner Frauengeschichtsvereins

... Unsere Zeitzeuginneninterviews

... Unser Youtube-Channel mit Online-Lesungen von Schriftstellerinnen

... Biografien der Frau des Monats 2020 und 2021

... Der Digitale Stadtrundgang zur Frauengeschichte, erstellt von der Stadt Köln und  dem Frauengeschichtsverein,  ist - z.B. auf dem Handy - anzusehen und abzulaufen. Tune-in! 

... Die Erweiterung der Idee eines Frauenstadtplans in Bezug auf Frauenpersönlichkeiten und Vereine aus Vergangenheit und Gegenwart ist in Arbeit - aktuelle Informationen finden Sie auf der Seite der Stiftung Frauen*leben in Köln.

 


Zum Stöbern - Produktionen des Vereins

Seit einigen Jahren unterhält der Verein ein eigenes Wiki, um androzentrische Relevanzktriterien zu umgehen. Die neusten Einträge im FrauenGeschichts-Wiki sind  einer über die Frauenstunde, einer Radiosendung  der Weimarer Zeit und einer über deren Macherin, Marie-Theres van den Wyenbergh sowie einer über die jüdische Krankenschwester Martha Bauer.

Frau des Monats

Eine Musikerin mit Durchsetzungsvermögen

Grete Wehmeyer  © http://grete-wehmeyer.de/fotos-und-hausansicht/
Grete Wehmeyer © http://grete-wehmeyer.de/fotos-und-hausansicht/

Dr. Grete Wehmeyer starb vor zehn  Jahren. Sie ist noch vielen Menschen in frischer Erinnerung, denn sie war eine besonders charismatische Frau. Grete Wehmeyer war „Klavierpädagogin“, Pianistin, Musikwissenschaftlerin mit „deutlicher Neigung zur französischen Avantgarde“ (fembio), kölsche Radiomacherin und Kosmopolitin.  Sie hinterfragte die Tempi in der klassischen Klaviermusik, die "Idole der Rasanz" und der "kunstfertigen Fingerfertigkeit" und verband ihre Erkenntnisse mit Kapitalismuskritik.

Mehr lesen 


Zum Stöbern - Beteiligungen des Vereins

Noch immer viel zu unbekannt ist unsere Suchmaschine der deutschsprachigen Frauenarchive und Bibliotheken, meta-katalog.eu - sie weist die

Bestände von mehr als 30 Lesben-/Frauenarchiven und -bibliotheken nach, die in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Italien (Südtirol)  einzusehen sind. Auch die von uns herausgegebenen Bücher sind hier zu recherchieren ...  Unsere Kollegin Gabriela Schaaf  bereitet seit Jahren  die Archivbestände auf, um sie zukünftig hier einzuspeisen.


Das Portal Digitales Deutsches Frauenarchiv (DDF) ist ein Fachportal zur Geschichte der deutschen Frauenbewegungen. Es macht ausgewählte Quellen der Frauenbewegungsgeschichte in digitalisierter Form für die breite Öffentlichkeit im Internet zugänglich. Hierzu haben wir Texte beigetragen wie  "Carola Möller", 'Ingund Mewes", Das Piccolotheater, die Zeitschrift efa und Das politische Nachgebet. Schnuppern Sie mal rein!