Köln Rheinufer, 2020 ©  Die Turmkoop/Irene Franken
Köln Rheinufer, 2020 © Die Turmkoop/Irene Franken

Liebe Freund:innen des Kölner Frauengeschichtsvereins

 Unsere Angebote sind seit fast einem Jahr ausgesetzt - mit einer kurzen Pause im Herbst. 

Wir hoffen aber, Sie und Euch bald wieder begrüßen zu dürfen.

Haben Sie Langeweile? Kulturentzug? Wir bieten hier eigene Online-Angebote und weitere Tipps:

Im März können Sie einem Vortrag von Ina Hoerner-Theodor zu Rosa Luxemburgs 150. Geburtstag lauschen, zudem auf einer Führung durch das Museum Wallraf teilnehmen. Weitere Angebote werden folgen. Alle Links zu eigenen Angeboten sind in der rechten Terminleiste zu finden.

Die Serie "Frau des Monats" schildert im März die unbekannte Gattin des früheren Oberbürgermeisters Adenauer.

Zudem geht es mit unserer Reihe der Zeitzeuginnen-Gespräche weiter.  Der Monat März bringt eine Kurzfassung des Gesprächs zwischen Inge von Bönninghausen und Monika Mengel.

 

Wir empfehlen zudem Streamangebote anderer Institute und Bildunsgsträger. Heute anlässlich des Jubiläums 1700 Jahre Jüdisches Leben im deutschsprachigen Raum z.B. einen Link zu Objekten der jüdischen Geschichte des Leo-Baeck-Institute, das übrigens auch Interviews mit Kölnerinnen wie Margarethe Tietz oder Aufzeichnungen von Jenny Wieruszowski anbietet: . Sodann einen Podcast Die Frau im orthodoxen Judentum.

 

Wer uns unterstützen möchte kann dies auf verschiedene Weisen tun:

  • Gutscheine kaufen: Gerade jetzt benötigen wir Solidarität. Sie können jederzeit Gutscheine für zukünftige Angebote erwerben. 
  • Mitglied werden
  • Spenden: Hier stehten Möglichkeiten zum Erhalt unserer Vereinsaktivitäten, z.B. per Überweisung auf unser Fördervereinskonto.  
  • Und bald wieder Führungen buchen und besuchen.

Bleiben Sie uns gewogen!


Was wir machen

Wir machen Frauengeschichte und Frauengeschichten sichtbar!

 

Seit 1985 bieten wir Stadtrundgänge, Veranstaltungen und Vorträge an, erstellen Ausstellungen und veröffentlichen Bücher, Artikel und Broschüren zur Kölner Frauengeschichte. Wir setzen uns dafür ein, dass Straßen nach Frauen benannt werden.

Wir dokumentieren Frauengeschichte(n) und die Geschichte der Kölner Frauen*-/Lesben- und Migrantinnenbewegung in unserer Fachbibliothek und in unserem Archiv. Zudem leisten wir Öffentlichkeitsarbeit, engagieren uns frauen*politisch und informieren Euch über Neuigkeiten.

 

Support your local feminists! Wir sind ein eingetragener und als gemeinnützig anerkannter Verein und freuen uns über neue Mitglieder.  Habt Ihr, haben Sie  Fotos, Briefe, Tagebücher, Akten oder andere Dokumente zur neuen Frauenbewegung in Köln oder zu spannenden Frauenbiografien ? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns: Erzählen Sie uns Ihre Frauengeschichte(n)!

 


Aktuelles

Die nächsten Termine - derzeit nur mit Voranmeldung


ES FINDEN DERZEIT NUR ONLINE-TERMINE STATT

 

März  

02.03. 19:00h Rosa Luxemburg Abend - Stream (in Kooperation mit der VHS und der RLS) mit einem Vortrag von ina Hoerner-Theodor.
Ablauf Stream 1 Stream Alternative
Alternative 3 youtube

04.03. 17:45 Das Wallraf-Richartz-Museum  & seine Frauen Stream-Angebot!

04.03. 17:30 Resist! Kunst des Widerstands
13.03. 14:00 Beginen und ihre Orte in Köln
14.03. 13:30 Köstlich-Tour
18.03. 19:00 Der Preis der Freiheit
20.03. 15:00 Echt Kölsch! Kölner Originale
27.03. 16:00 Nachhaltige Mode
28.03. 14:00 Hexenverfolgung in Köln


Unser neues Programmheft können Sie hier herunterladen: 
1. Halbjahr 2021

 


Seit einigen Jahren unterhält der Verein ein eigenes Wiki, um androzentrische Relevanzktriterien zu umgehen. Die neusten Einträge im FrauenGeschichts-Wiki sind  einer über die Frauenstunde, einer Radiosendung  der Weimarer Zeit und einer über deren Macherin, Marie-Theres van den Wyenbergh sowie einer über Anna Schneider.


Schandmaske, Wikimedia Commons
Schandmaske, Wikimedia Commons

Derzeit gibt es tolle Streams, u.a. Rezensionen zu neueren historischen Forschungsthemen. Hier ein paar Tipps von der Seite der Gerda Henkel-Stiftung:


Neuigkeiten

Führungen mit anderen Regeln ...

c David Erler
c David Erler

Liebe Nutzer*innen und Teilnehmer*innen unserer Angebote:  Leider verlängert die aktuelle Corona-Schutz-Verordnung vom Januar 2021 die geltenden  Einschränkungen. Nach  § 8 sind Führungen auch bei Einhaltung des Mindestanstands und des Tragen eines Nasen-und-Mundschutzes derzeit nicht möglich.

 

Die unten stehenden Regelungengelten hoffentlich wieder ab dem Frühjahr:

Außen-Rundgänge sind auf 6-15 Teilnehmende begrenzt und die Zahl durch Voranmeldung gesteuert. In Museen etc. ist die Zahl in der Regel auf 5 begrenzt. Die Rheinfahrten konnen wir derzeit nicht anbieten.

Beiträge: Da wir nur bis 15 TN mitnehmen können sehen wir uns gezwungen, den Eintritt vorübergehend auf 15 Euro zu erhöhen.  Ermässigungen werden im Ausnahmefall gewährt. Zudem gilt Vorkasse! 

Schriftliche Anmeldung ist Bedingung: Eine Mail an info@frauengeschichtsverein.de Stichwort Krönchen mit dem Da´tum oder Titel beschleunigt den Vorgang.

Sicherheit: Unsere TN verpflichten sich, einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.


Zum Sehen und Hören - Sendungen und Artikel unter Beteiligung des Kölner Frauengeschichtsvereins

 


Zum Sehen und Hören - Neuer Youtube-Channel des Kölner Frauengeschichtsvereins mit Online-Lesungen von Schriftstellerinnen

 


Zum Sehen und Hören - Frauen voran - Neue Serie im Kölner Stadtanzeiger in Kooperation mit dem Kölner Frauengeschichtsverein

 

Ein Beispiel aus unserem Bildarchiv  - Interview mit Katerina Katsatou (links) von Radio  Lästerher(t)z ©  Claudia Friedrich
Ein Beispiel aus unserem Bildarchiv - Interview mit Katerina Katsatou (links) von Radio Lästerher(t)z © Claudia Friedrich

Frau des Monats März

Auguste Adenauer - die "Frau an seiner Seite" mit tragischem Schicksal

Gussie Adenauer (1895 - 1948) kurz vor ihrem Tod mit 52 Jahren © Gropp
Gussie Adenauer (1895 - 1948) kurz vor ihrem Tod mit 52 Jahren © Gropp

Gussie Adenauer hätte Musikerin oder Sozialpolitikerin werden können, aber ihr wurde eine fundierte Ausbildung verwehrt.  Als Anfang 20-Jährige entschied sie sich, die Stiefmutter  der drei Kinder des verwitweten Konrad Adenauer zu werden. Sie hat mit dem häufig abwesenden, weil politisch so erfolgreichen Mann die Familie noch  vergrößert. Die elegante Frau hielt sich meist im Hintergund, nur einmal äußerte sie sich öffentlich zur Politik. - Bedingt durch psychische Folter in der NS-Zeit  verlief ihr restliches Leben tragisch.

Mehr lesen


Zum Stöbern 1

Noch immer viel zu unbekannt ist unsere Suchmaschine der deutschsprachigen Frauenarchive und Bibliotheken, meta-katalog.eu - sie weist die

Bestände von mehr als 30 Lesben-/Frauenarchiven und -bibliotheken nach, die in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Italien (Südtirol)  einzusehen sind. Auch die von uns herausgegebenen Bücher sind hier zu recherchieren ...  Unsere Kollegin Gabriela Schaaf  bereitet seit Jahren  die Archivbestände auf, um sie zukünftig hier einzuspeisen.

Zum Stöbern 2

Das Portal Digitales Deutsches Frauenarchiv (DDF) ist ein Fachportal zur Geschichte der deutschen Frauenbewegungen. Es macht ausgewählte Quellen der Frauenbewegungsgeschichte in digitalisierter Form für die breite Öffentlichkeit im Internet zugänglich. Hierzu hat die Historikerin Irene Franken Texte beigetragen wie  "Carola Möller" oder 'Ingund Mewes" und seit neuestem Das Piccolotheater und Das politische Nachgebet. Schnuppern Sie mal rein!