Was wir machen

Wir machen Frauengeschichte und Frauengeschichten sichtbar!

 

Seit 1985 bieten wir Stadtrundgänge, Veranstaltungen und Vorträge an, erstellen Ausstellungen und veröffentlichen Bücher, Artikel und Broschüren zur Kölner Frauengeschichte. Wir setzen uns dafür ein, dass Straßen nach Frauen benannt werden.

Wir dokumentieren Frauengeschichte(n) und die Geschichte der Kölner Frauen*-/Lesben- und Migrantinnenbewegung in unserer Fachbibliothek und in unserem Archiv. Zudem leisten wir Öffentlichkeitsarbeit, engagieren uns frauen*politisch und informieren Euch über Neuigkeiten.

 

Support your local feminists! Wir sind ein eingetragener und als gemeinnützig anerkannter Verein und freuen uns über neue Mitglieder.  Habt Ihr, haben Sie  Fotos, Briefe, Tagebücher, Akten oder andere Dokumente zur neuen Frauenbewegung in Köln oder zu spannenden Frauenbiografien ? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns: Erzählen Sie uns Ihre Frauengeschichte(n)!

 


Sie suchen Führungen und andere Veranstaltungen? Gehen Sie über Kalender oder  suchen Sie alle Information rund um Themen und Buchung unter Führungen. 


Ausstellungstipp

© Anja Schlamann : Doing Memory
© Anja Schlamann : Doing Memory

Nur wenige Tage, vom 11. bis 13.09.2020, ist die  Foto-Ausstellung DOING MEMORY von Anja Schlamann im Kunsthaus Rhenania zu besichtigen. Aus einer spontanen Bekanntschaft erwuchs die Idee zu einem gemeinsamen Projekt auf Melaten. Anja Schlamann wählte die 'alte' Technik der Lochbild-Fotografie, um ihre Sicht auf den Friedhof, die dort Beschäftigten  und ihre Form des Erinnerns in Zeiten von Corona darzustellen:  Doing Memory - Erinnern als performativer Prozess. Schaffen wir unsere Identität erst im Vollzug des Erinnerns - und was zeichnet sich als Bild ab?

Öffnungszeiten: http://schlamann.com/kunst/doing-memory

Kalender

Termine 2020 - derzeit nur mit Voranmeldung



Unser aktuelles Programmheft können Sie hier herunterladen: 
2. Halbjahr 2020

 


Hiermit werben wir für zwei aktuelle Veranstaltungen: I have Dream Kundgebung Köln Freitag 28. August 2020 18.00 Uhr auf dem Neumarkt

 

am 57. Jahrestag der berühmten Rede von Martin Luther King „I have a Dream“. Mehr lesen  

und am 4.9. Aktionsbündnis  Köln – Kein Platz für Kolonialverbrecher! Start Melatenfriedhof (mehr Infos folgen)

Seit einigen Jahren unterhält der Verein ein eigenes Wiki, um androzentrische Relevanzktriterien zu umgehen. Die neusten Einträge im FrauenGeschichts-Wiki sind  einer über die Frauenstunde, einer Radiosendung  der Weimarer Zeit und einer über deren Macherin, Marie-Theres van den Wyenbergh sowie einer über Anna Schneider.



Neuigkeiten

Führungen mit neuen Regeln ...

c David Erler
c David Erler

Liebe Nutzer*innen und Teilnehmer*innen unserer Angebote:  Die Kultur-lose Zeit ist vorbei - wir bieten wieder  Stadtrundgänge an! Wir haben uns entschieden, Außen-Rundgänge auf 6-15 Teilnehmende zu begrenzen und die Zahl durch Voranmeldung zu steuern. Eine Mail an info@frauengeschichtsverein.de Stichwort Krönchen beschleunigt den Vorgang. Zudem gilt Vorkasse!  Da wir nur bis 15 TN mitnehmen können sahen wir uns gezwungen, den Eintritt vorübergehend auf 15 Euro zu erhöhen.  Ermässigungen werden im Ausnahmefall gewährt. Unsere Stadtführerinnen tragen zu Ihrer und Eurer Sicherheit ein Visier,  Sie entweder das Gleiche oder stofflichen Mund-Nasen-Schutz.

Gerade jetzt benötigen wir solidarische Buchungen, Sie können auch jederzeit online Gutscheine für zukünftige Angebote erwerben oder spenden!

Die Rheinfahrten konnen wir aus ökonomischen Gründen jedoch noch nicht anbieten. Bleiben Sie uns gewogen!


Zum Sehen und Hören - Sendungen und Artikel unter Beteiligung des Kölner Frauengeschichtsvereins

 


Zum Sehen und Hören - Neuer Youtube-Channel des Kölner Frauengeschichtsvereins mit Online-Lesungen von Schriftstellerinnen

 


Zum Sehen und Hören - Frauen voran - Neue Serie im Kölner Stadtanzeiger in Kooperation mit dem Kölner Frauengeschichtsverein

 

Ein Beispiel aus unserem Bildarchiv  - Interview mit Katerina Katsatou (links) von Radio  Lästerher(t)z ©  Claudia Friedrich
Ein Beispiel aus unserem Bildarchiv - Interview mit Katerina Katsatou (links) von Radio Lästerher(t)z © Claudia Friedrich

Frau des Monats September

Angelika Hoerle (20. November 1899 - 7. September 1923)

Angelika Hoerle gehörte zur Kölner Dada-Szene und nahm Aspekte des Surrealismus vorweg © www.angielittlefield.com
Angelika Hoerle gehörte zur Kölner Dada-Szene und nahm Aspekte des Surrealismus vorweg © www.angielittlefield.com

Der Kölner Zeichnerin (Margaretha) Angelika Hoerle (1899-1923) war nur ein kurzes Künstlerin-Leben gewährt. In den frühen 1920er Jahren war sie Teil eines Kölner Dada-Zirkels um Max Ernst und der Gruppe „Stupid“. Sie veröffentlichte politische Statements zur Kunst in der jungen Republik – und schuf dann doch eher frühsurrealistische Bilder. Nachdem sie 23-jährig starb, war sie bald vergessen. Durch einen Zufallsfund der Werke und nachfolgende Ausstellungen riss die Großnichte Angelika Littlefield die Avantgardistin aus dem Vergessen. Hoerles Biografie macht zugleich eine tiefe Frauenfreundschaft sichtbar. Der Kölner Frauengeschichtsverein hat den 9.9. als Tag der Frauenfreundschaft deklariert – hier ein lebendiges Beispiel. 

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Zum Stöbern 1

Noch immer viel zu unbekannt ist unsere Suchmaschine der deutschsprachigen Frauenarchive und Bibliotheken, meta-katalog.eu - sie weist die

Bestände von mehr als 30 Lesben-/Frauenarchiven und -bibliotheken nach, die in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Italien (Südtirol)  einzusehen sind. Auch die von uns herausgegebenen Bücher sind hier zu recherchieren ...  Unsere Kollegin Gabriela Schaaf  bereitet seit Jahren  die Archivbestände auf, um sie zukünftig hier einzuspeisen.

Zum Stöbern 2

Das Portal Digitales Deutsches Frauenarchiv (DDF) ist ein Fachportal zur Geschichte der deutschen Frauenbewegungen. Es macht ausgewählte Quellen der Frauenbewegungsgeschichte in digitalisierter Form für die breite Öffentlichkeit im Internet zugänglich. Hierzu hat die Historikerin Irene Franken Texte beigetragen wie  "Carola Möller" oder 'Ingund Mewes" und seit neuestem Das Piccolotheater und Das politische Nachgebet. Schnuppern Sie mal rein!