Was wir machen

Wir machen Frauengeschichte und Frauengeschichten sichtbar!

 

Seit 1985 bieten wir Stadtrundgänge, Veranstaltungen und Vorträge an, erstellen Ausstellungen und veröffentlichen Bücher, Artikel und Broschüren zur Kölner Frauengeschichte. Wir setzen uns dafür ein, dass Straßen nach Frauen benannt werden.

Wir dokumentieren Frauengeschichte(n) und die Geschichte der Kölner Frauen*-/Lesben- und Migrantinnenbewegung in unserer Fachbibliothek und in unserem Archiv. Zudem leisten wir Öffentlichkeitsarbeit, engagieren uns frauen*politisch und informieren Euch über Neuigkeiten.

 

Support your local feminists! Wir sind ein eingetragener und als gemeinnützig anerkannter Verein und freuen uns über neue Mitglieder.  Habt Ihr, haben Sie  Fotos, Briefe, Tagebücher, Akten oder andere Dokumente zur neuen Frauenbewegung in Köln oder zu spannenden Frauenbiografien ? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns: Erzählen Sie uns Ihre Frauengeschichte(n)!

 


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Kalender

Termine 2020 - derzeit nur mit Voranmeldung



Unser aktuelles Programmheft können Sie hier herunterladen: 
2. Halbjahr 2020

 


Seit einigen Jahren unterhält der Verein ein eigenes Wiki, um androzentrische Relevanzktriterien zu umgehen. Die neusten Einträge im FrauenGeschichts-Wiki sind  einer über die Frauenstunde, einer Radiosendung  der Weimarer Zeit und einer über deren Macherin, Marie-Theres van den Wyenbergh sowie einer über Anna Schneider.


Neuigkeiten

Neue Serie im Kölner Stadtanzeiger  in Kooperation mit dem Kölner Frauengeschichtsverein: Frauen voran

Kölner Stadtanzeiger vom 2.7.2020
Kölner Stadtanzeiger vom 2.7.2020

Heute startet eine Serie mit Portraits  von Frauen, die in der Geschichte etwas bewirkt haben: Unter dem Titel Frauen Voran berichten Bettina Janecek und Dirk Riße  über das  Wirken spannender Stadtbürgerinnen. Die Serie startete mit einer Frau, die nur Hochachtung abnötigen kann: Blandina Ridder war eine sogenannte Röntgenpionierin, die weltweit namentlich in die Röntgengeschichte eingeschrieben ist. Unter anderem nimmt  'unsere' Stadtführerin Monika Frank, Kölns ausgewiesenste Medizinhistorikerin zur Kölner Geschichte, eine Einschätzung vor. - Am 9.7. erschien die zweite Folge über Anna Schneider.


Coronabedingte Unterbrechung des Angebots endet teilweise - die Führungen gehen weiter - mit Regeln

c David Erler
c David Erler

Liebe Nutzer*innen und Teilnehmer*innen unserer Angebote:  Die Kultur-lose Zeit ist vorbei - seit kurzem bieten wir wieder  Stadtrundgänge an! Wir haben uns entschieden, alle Rundgänge auf 6-15 Teilnehmende zu begrenzen und die Zahl durch Voranmeldung zu steuern. Eine Mail an info@frauengeschichtsverein.de Stichwort Krönchen beschleunigt den Vorgang. Zudem gilt Vorkasse!  Da wir nur bis 15 TN mitnehmen können sahen wir uns gezwungen, den Eintritt vorübergehend auf 15 Euro zu erhöhen.  Ermässigungen werden im Ausnahmefall gewährt. Unsere Stadtführerinnen tragen zu Ihrer und Eurer Sicherheit ein Visier,  Sie entweder das Gleiche oder stofflichen Mund-Nasen-Schutz.

Gerade jetzt benötigen wir solidarische Buchungen, Sie können auch jederzeit online Gutscheine für zukünftige Angebote erwerben oder spenden!

Die Rheinfahrten konnen wir aus ökonomischen Gründen jedoch noch nicht anbieten. Bleiben Sie uns gewogen!


Neuer Youtube-Channel des Kölner Frauengeschichtsvereins mit Online-Lesungen von Schriftstellerinnen

c Nathalie Carton Lou
c Nathalie Carton Lou

Wir haben einen you-tube-Channel mit literarischen Texten von Kölner Autorinnen  gegründet! Und das online-Angebot wächst weiter. Neben dem neuen Buch von Ingrid Strobl gingen zunächst Texte von Ingeborg Drews, Dr. Eva Weissweiler/Dr. Luise Straus-Ernst (+), Fahime Farsaie,  und Irmgard Keun (+) sowie eine Life-Lesung von Esther Donkor viral. Es folgten  Beiträge von Dr. Pilar Baumeister, Anne Dorn sowie ein (Corona-)Märchen unserer Vereinskollegin Vera Ruhrus. In der Warteschleife sind Lesungen von Prof. Maria Mies und Claudia Pinl.  Es lohnt sich!

 


WDR-Sendungen zu Frauengeschichtsthemen

Die Journalistin Cornelia Schäfer hat eine spannende WDR-Sendung über die Präsenz von Frauen in Online-Lexika nach dem Wiki-Prinzip gemacht: Wikipedia wird weiblicher. Darin zeigt sie die vielfältigen Reaktionen von Frauen auf die Marginalisierung von Frauenthemen im grössten Online-Lexikon der Welt auf, wo jede Frau mit der männlichen Schreibweise angeführt wird, demnach z.B. Frauenberufe nicht direkt suchbar sind und wo "Relevanzkriterien" gelten, die Frauen marginalisieren. Unter den aktiven "Wikipedianern" befinden sich nur ca. 10 - 15 % schreibender Frauen, aus verschiedenen Gründen. Es gibt jedoch jetzt sowohl Zusammenschlüsse von Frauen, dies zu ändern wie Women in Red, sodann die exzeptionell 'frauenbewusste' Kölner Wikipedia-Gruppe, die die Kampagne vor dem Internationalen Frauentag 2020 100 Frauen in 100 Tagen ins Leben rief und täglich einen neuen Artikel über eine Frau verfasste. - Einen andere Weg geht der Kölner Frauengeschichtsverein, der - wie andere Initiativen zuvor - ein autonomes Frauen-Wiki schuf, um keine Kraft auf Diskussionen um Relevanz zu vergeuden. In der Sendung Neugier genügt auf WDR 5, die noch fast ein Jahr zu hören ist, spricht u.a. Vereinsmitglied Irene Franken über frühere Debatten zu Frauen im Stadtbild.

Eine weitere Radio-Sendung kreiste um ein Abkommen gegen Mädchenhandel 1910 in Paris, der Beitrag im Kontext der Reihe Zeitzeichen von Veronika Bock und Ulrich Biermann enthält u.a. ein Interview mit Irene Franken.

Auch zum Thema Hexenverfolgung ist noch ein WDR-Beitrag online, für den die Kollegin als Expertin mitwirkte: Hingerichtet - Frauen auf dem Scheiterhaufen. Der fast zweistündige Beitrag ist bis April 2021
verfügbar.

Frau des Monats Juli

Christa Päffgen - NICO (16. 10.1938 - 18.07. 1988 )

Nico - Auftritt in der Lampeter University - November 1985, © GenMed64 Flickr, jetzt Wikipedia
Nico - Auftritt in der Lampeter University - November 1985, © GenMed64 Flickr, jetzt Wikipedia

In der neuen Serie Little Fires Everywhere ist mehrmals die Stimme der Sängerin Nico zu hören - sie ist eine der international  berühmtesten ‚Kölnerinnen‘ überhaupt und in einem Juli unter dramatischen Umständen verstorben. Grund für ihre anhaltende Bekanntheit ist zunächst ihre Mitwirkung an drei Songs einer Kult-Schallplatte: des berühmten Bananen-Albums, das Andy Warhol 1967 produzierte (The Velvet Underground & Nico). Aber geliebt wird sie für andere Songs.

 

Aus der Kindheit sind nur wenige Daten verbürgt: Christa Päffgen wurde am 16. Oktober 1938 in Köln geboren, sie war Tochter der Schneiderin Margarete Schulz und des Soldaten Wilhelm Päffgen, der dem gleichnamigen Kölner Brauerei-Clan entstammte.

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Zum Stöbern 1

Noch immer viel zu unbekannt ist unsere Suchmaschine der deutschsprachigen Frauenarchive und Bibliotheken, meta-katalog.eu - sie weist die

Bestände von mehr als 30 Lesben-/Frauenarchiven und -bibliotheken nach, die in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Italien (Südtirol)  einzusehen sind. Auch die von uns herausgegebenen Bücher sind hier zu recherchieren ...  Unsere Kollegin Gabriela Schaaf  bereitet seit Jahren  die Archivbestände auf, um sie zukünftig hier einzuspeisen.

Zum Stöbern 2

Das Portal Digitales Deutsches Frauenarchiv (DDF) ist ein Fachportal zur Geschichte der deutschen Frauenbewegungen. Es macht ausgewählte Quellen der Frauenbewegungsgeschichte in digitalisierter Form für die breite Öffentlichkeit im Internet zugänglich. Hierzu hat die Historikerin Irene Franken Texte beigetragen wie  "Carola Möller" oder 'Ingund Mewes". Schnuppern Sie mal rein!


2020: Frauen des Frauenforum Köln von 1971 bringen Archivmaterialien in den Verein. © Die Turmkoop
2020: Frauen des Frauenforum Köln von 1971 bringen Archivmaterialien in den Verein. © Die Turmkoop

Bücher des Kölner Frauengeschichtsvereins, die meisten von Mitarbeiterinnen des Vereins
Bücher des Kölner Frauengeschichtsvereins, die meisten von Mitarbeiterinnen des Vereins