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„Nur eine Rose als Stütze“

Hilde Domin und das deutsche Wort

Ihr Leben beschrieb sie als »Sprachodyssee«, als Wandern von einer Sprache in die andere. Aufgewachsen im Kölner Agnesviertel ging sie zum Studium nach Heidelberg und Italien. 1940 emigrierte sie mit ihrem Mann über England in ihr endgültiges Exilland, die Dominikanische Republik. Hilde Domin jonglierte mit den Sprachen, besonders mit denen ihrer Exilländer. Ausgelöst durch eine schwere Krise kam sie zum Schreiben: „Da stand ich auf und ging heim, in das Wort … Das Wort aber war das deutsche Wort.“
1959 erschien in Deutschland ihr erster vielbeachteter Gedichtband „Nur eine Rose als Stütze“. Ihre Dichtung war engagiert, politisch, kreativ und gleichzeitig einfach. Bis ins hohe Alter unternahm sie Lesereisen – auch nach Köln.

Stadtrundgang im Agnesviertel mit Ende im blühenden Rosengarten des Forts X.

 

 

Gästeführerin: Hildegard Müller-Brünker
Dauer: 1,5 Std.
Kosten: 10 €

Treffpunkt: Riehler Straße 23