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Frauen* im deutschen Kolonialismus

Ein kolonialkritischer Rundgang

Buch aus Privatbesitz (Irene Franken)
Buch aus Privatbesitz (Irene Franken)

Kolonialismus gilt bis heute als eine männliche Domäne. Dabei
waren (weiße) Frauen in den kolonialen Unternehmungen des
Deutschen Reichs höchst präsent, sie konstituierten den deutschen Kolonialismus von Beginn an mit.

So auch in Köln: Bei einem Gang durch die Südstadt nehmen wir die Spuren von Kölnerinnen auf, die sich im kolonialen Projekt engagier-
ten, ja als koloniale Täterinnen betrachtet werden müssen. Wir folgen auch den Lebenslinien von Frauen aus den kolonialisierten Gesellschaften, die nach Köln kamen und deren Leben sich oft auf dem
schmalen Grat zwischen Widerstand und Anpassung abspielte. Schließlich wird nach Wirkungen des Kolonialismus bis
heute gefragt.

 

Gästeführerin: Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst

Dauer: ca. 1 1/2 bis 2 Stunden

Kosten: 12 €

Treffpunkt: Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. b