In Bildern, Skulpturen und Installationen untergräbt Schultze-Bluhm (1921-1999) - wie die surrealistischen Künstler*innen der 1930-er Jahre - die Realität und findet das Unheim- liche im Alltäglichen. Wir entdecken Mischund Fabelwesen, surreale Landschaften und Architekturen, feenhafte Gestalten und wuchernde Vegetationen. Es ist eine Welt voller Mythen, Fantasie und eine Reise in einen extravaganten Kosmos voller Überraschungen. Höchste Zeit, diese Künstlerin kennenzulernen....

Frauen* im deutschen Kolonialismus
Themenführungen · 23. April 2023
In der Kölner Südstadt suchen wir Orte – mal öffentlich, mal privat – auf, anhand derer wir die Kolonialgeschichte Kölns sichtbar machen. Dabei richten wir unseren Blick gezielt auf Frauen* als Akteurinnen. Es geht um Frauen, die selbst oder deren Eltern aus den kolonialisierten Gesellschaften stammten, die Teil des Kölner Lebens waren und Widerstandspraxen gegen Kolonialisierung lebten. Wir erzählen von Arbeiterinnen in einer Schokoladenfabrik und Frauen des Kölner Bürgertums, die …

In Stadtteilen · 26. März 2023
Anlässlich des Umzugs des Literaturhauses werfen wir einen neuen Blick in das – auch migrantische – Biotop des Griechenmarktviertels. In der randständigen Schartgasse und Schemmergasse wurden Sinti verfolgt; proletarische ‚Ostjüdinnen’ lebten ein anderes Frauenbild als die assimilierten bürgerlichen Jüdinnen. Als Asoziale etikettierte BewohnerInnen sollten weniger Kinder gebären und wurden in der NS-Zeit zwangssterilisiert. Ärzte bestellten Prostituierte ins Untersuchungshaus ein. …

Köstlich! Köchin und kölsche Leckerfress
Themenführungen · 12. März 2023
Bei dieser Tour durch die Altstadt hören Sie weiter von Köchinnen, die sich mit aufwändigen Rezepten und Fastengeboten auskannten, von einschränkenden Vorschriften für die bei Kindbettfesten zu servierenden Speisen und von ungewöhnlichen Verboten für Fischverkäuferinnen. …

Der Kampf für Demokratie und Frauenrechte
Themenführungen · 05. März 2023
Spätestens seit den Klubs der französischen Revolutionärinnen und dem Marsch der Frauen nach Versailles, um den König nach Paris zu zwingen sind Frauen als Kollektiv an politischen Diskursen und Kämpfen beteiligt. Olympe des Gouges wurde sogar 1794 für ihr Manifest "Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin" hingerichtet. Was trugen Frauen in Köln und anderswo zur Gewinnung demokratischer Rechte bei? Wir stellen vor: die Vorkämpferin für Frauenrechte, Pressefreiheit und kostenfreie...

Kaiserin Theophanu
In Kirchen · 12. Februar 2023
Sie war diplomatisch, intelligent und machtbewusst. In sehr jungen Jahren wurde Theophanu, eine byzantinische Prinzessin, mit Kaiser Otto II. verheiratet. Nach seinem Tod übernahm sie die Regentschaft für ihren noch unmündigen Sohn und erwarb großes Ansehen. Als einzige deutsche Herrscherin führte sie den Titel Coimperatix. Warum wollte diese gebildete Frau ausgerechnet zu St. Pantaleon in Köln beerdigt werden? Schritt für Schritt bringen wir Licht in das Leben der großen Kaiserin.

In Stadtteilen · 05. Februar 2023
Der Umzug des Frauengeschichtsvereins rückt einen weniger bekannten Stadtteil in unser Blickfeld. Auf unserem neuesten Rundgang begegnen Sie ukrainischen Zwangsarbeiterinnen, konträren Erinnerungen an das Leben im Hochbunker, Firmengeschichten und hören von einer Frau aus dem NS-Widerstand. Sie erfahren etwas über die Entwicklung der „weiblichen“ Wohlfahrtspflege zur Sozialarbeit und sehen eine Bauhaussiedlung, in der 1930 ein „Berufsfrauenhaus“ realisiert wurde. Zwei...

Qiu Shihua, Leiko Ikemura, Evelyn Taocheng Wang, Kimsooja und Yu Duan schöpfen aus ihrer Jahrhunderte alten Tradition, die Teil ihrer Identität ist. Der Einfluss westlicher Kunst auf China, Korea und Japan hat diese Tradition keinesfalls beseitigt, sondern im Zuge der Globalisierung zu neuer Entfaltung und Weiterentwicklung herausgefordert. Die ausgestellten Werke zeigen, dass die Künstler*innen die Grenzen ihrer kulturellen Herkunft überschreiten und mit moderner westlicher Kunst in...

In Kirchen · 15. Januar 2023
Das Fest Mariä Lichtmess am 2. Februar wurde früher besonders in dieser Kirche gefeiert, in der die Marienverehrung eine große Rolle spielte. Seit der Kirchengründung durch Plektrudis im Jahr 717 n. Chr. ist St. Maria im Kapitol mit mächtigen Frauen verbunden. Als herausragende Persönlichkeit gilt Ida aus der ottonischen Dynastie, die der Kirche im 11. Jahrhundert ihre unverwechselbare Gestalt gab. Bau- und Bildprogramm sind Maria, der mächtigsten Frau der katholischen Kirche, gewidmet. …

Weil sich die junge attraktive Susanna nicht zwei alten einflussreichen Männern hingeben will, wird sie von ihnen wegen angeblichen Ehebruchs verklagt. Mit dieser weltweit ersten Ausstellung zur biblischen Susanna wird das Thema sexuelle Verfügbarkeit aufgegriffen. Den spannenden Weg des Susannen-Motivs durch mehrere Jahrhunderte Kunstgeschichte zeichnet die Ausstellung mit hochklassigen Werken von Meister:innen wie Artemisia Gentileschi, Anthonis van Dyck, Eugène Delacroix, Édouard Manet...

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