In Kirchen · 16. Februar 2020
Sie war diplomatisch, intelligent und machtbewusst. In sehr jungen Jahren wurde Theophanu, eine byzantinische Prinzessin, mit Kaiser Otto II. verheiratet. Nach seinem Tod übernahm sie die Regentschaft für ihren noch unmündigen Sohn und erwarb großes Ansehen. Als einzige deutsche Herrscherin führte sie den Titel Coimperatix. Warum wollte diese gebildete Frau ausgerechnet zu St. Pantaleon in Köln beerdigt werden? Schritt für Schritt bringen wir Licht in das Leben der großen Kaiserin.

In Stadtteilen · 09. Februar 2020
Warum gilt das Severinsviertel als typisch kölsch? Hier lebten früher viele arme Leute. Die Frauen mussten erfinderisch sein und halfen sich in der Not. In vielen alten kölschen Schlagern werden die Nöte der ‚kleinen‘ Leute besungen: der Streit zwischen Dienstmädchen und Hausfrau, die harte Fabrikarbeit, die beengten Wohnverhältnisse, aber auch die Lust am Feiern. Trude Herr mit ihrem Kölschen Volkstheater in der Severinstraße passte genau in dieses Milieu.

In Museen · 06. Februar 2020
Ein Spaziergang durch die Kulturen der Welt Welche Rollen spielen Frauen in unserer und in fremden Kulturen? Frühe Ethnologinnen entwickelten eigene Arbeitsweisen und Themen, was sich im Rautenstrauch-Joest-Museum widerspiegelt. Die Dauerausstellung zeigt Frauen als machtvolle Mütter, geschmückte Bräute, Hüterinnen der Herden, großartige Künstlerinnen, kriegerische Göttinnen und große Ahninnen. Sie fragt weiter, wie wir mit Vorurteilen umgehen. Museumsführerin: Hanna Petri Kosten: 10...

27. Januar 2020
ERINNERN. Eine Brücke in die Zukunft Die Veranstaltung zum Auschwitz-Gedenktag thematisiert Frauenschicksale im Nationalsozialismus. Die NS-Diktatur setzte ein rückschrittliches Frauenbild durch. Vorgestellt werden die kommunistische Widerständlerin Gertrud Hamacher, Herta Oberhäuser, eine grausame KZ-Ärztin und einzige angeklagte Frau in den Nürnberger Prozessen, sowie die Jüdin Renée Duering, die ins KZ Auschwitz deportiert wurde und überlebte. Zeit/Ort: 18.00 Uhr, Antoniter City...

In Museen · 26. Januar 2020
Das EL-DE-Haus war zehn Jahre lang Sitz der Kölner Gestapo. Die 1.800 Inschriften im Kellergefängnis werfen ein eindrucksvolles Licht auf die Schicksale der Gefangenen. Unser Rundgang durch die Ausstellung zeigt Frauen als Verfolgte und Ausgegrenzte, Mitläuferinnen und Täterinnen, aber auch mutige Frauen aus dem Widerstand. Die Gleichschaltung der organisierten Frauenbewegung, die rassistische Verfolgung und Vernichtung von jüdischen und kranken Frauen sowie die Ausbeutung ausländischer Zwangsar

In Museen · 18. Januar 2020
Die Ausstellung des Von der Heydt-Museums folgt dem Lebensweg der Künstlerin von Elberfeld über Berlin und die Schweiz, wohin sie vor den Nazis flüchtete, bis nach Palästina. Sie geht den künstlerischen Verbindungen nach, die Else Lasker-Schülers Werdegang begleiteten. Im Mittelpunkt steht eine Auswahl ihrer farbigen Zeichnungen, die Einblick in ihre einzigartige und märchenhafte Vorstellungs- und Bildwelt geben und eine eigenwillige Persönlichkeit offenbaren. Kosten: 25,- € inkl....

In Kirchen · 12. Januar 2020
Bis in das 4. Jahrhundert hinein war Köln eines der wichtigsten Zentren der Isis-Verehrung nördlich der Alpen. Die Kirche St. Ursula steht am Ort eines früheren Isis-Heiligtums und symbolisiert damit eine Kontinuität in der Verehrung weiblicher Heiliger. Wie sich die Legende der Heiligen Ursula in Köln bis hin zur Erhebung Ursulas zur Stadtpatronin entwickelte und welcher Art der Einfluss von Frauen auf die Religion in Köln war sind wichtige Aspekte dieser Führung.

In Kirchen · 05. Januar 2020
Bei diesem Spaziergang begeben wir uns auf die Spurensuche nach der Vorgängerin des Hl. Nikolaus, erkunden die Bedeutung von Anna und Maria als Großmutter und Mutter von Jesus und stellen vergangene Weihnachtsbräuche vor. …

In Museen · 02. Januar 2020
An­läss­lich des Bauhaus-Ju­biläums wid­met sich das Mu­se­um Lud­wig der Fo­to­grafin und Fo­to­his­torik­erin Lu­cia Mo­ho­ly. Die Bauhaus-Fotografin Lucia Moholy (1894-1989) wurde insbesondere durch ihre Bauhaus-Fotografien bekannt. Gemeinsam mit dem Fotohistoriker Erich Stenger plante sie, ein Buch über die Geschichte der Fotografie zu schreiben. Der Aufstieg der Nationalsozialisten trieb Moholy jedoch in die Emigration, während Stenger in Deutsch land zum gefragten...

Themenführungen · 03. November 2019
Zwischen St. Andreas und Heumarkt erzählen wir die Geschichte der Frauen (und wenigen Männer), die in Köln als „Zauberinnen“ oder „Hexen“ verfolgt wurden: Was machte eine Frau zur „Hexe“? Waren wirtschaftliche Gründe ein Motiv bei der Verfolgung? Welche Rolle spielten Frauen als Denunziantinnen? Was führte zum Abklingen der Hexenverfolgung? Wir vollziehen den Weg konkreter Fälle vom ‚Gerede‘ in der Stadt bis zum Arrest im Frankenturm, von der „peinlichen Befragung“ zum Erzwingen von Geständnis

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