Work in Progress: App zur Jüdischen Frauengeschichte

Im Rahmen des Festjahres 1700 jahre Jüdisches Leben in Deutschland erstellt der Kölner Frauengeschichtsverein  eine Handy-App zu 30 Orten, an denen Jüdinnen in Köln gewirkt, geliebt und gelitten haben. Es werden die Orte vorgestellt, an denen der Jüdische Frauenbund angedockt war, die Jüdische Kunstgemeinschaft vorgestellt, sodann eine Puppenspielerin, eine Schauspielerin, eine Designerin, eine Musikerin, zwei Ärztinnen, eine Historikerin, die berühmte Konvertitin Edith Stein, eine zionistische Frauenrechtlerin und viele andere. Es soll ihr Verhältnis zum Glauben ebenso thematisiert werden wie ihr Wirken in der Welt, sodann ggf. ihr Leiden unter diskriminierendem Unrecht (Antisemitismus) und der Bedrohung durch die Shoa.

Beteiligt ist ein Team von Historikerinnen und Geschichtsstudentinnen, ehemaligen oder derzeitigen Praktikantinnen.

Am 8.12. soll die App für einen ersten Rundgang bereit stehen, am 9.12. soll sie mit einer Feier in der Melanchthon-Akademie einer vor allem jüdischen Frauen-Öffentlichkeit vorsgestellt werden.

 

Die Produktion erfolgt auf Initiative der 'Gründerväter' des Vereins 2021JLiD, Abraham Lehrer, Prof. Dr. Jürgen Rüttgers und Dr. Matthias Schreiber.  Sie wird finanziell unterstützt vom Ministrium des Innern.