Erinnern – eine Brücke in die Zukunft 2022

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

 

In diesem Jahr richtet sich der Blick auf  die Kölner Gesundheitspolitik während  der NS-Diktatur, die auf dem Prinzip der  „Auslese“ und „Ausmerze“ basierte. Schaupieler:innen rezitieren eine Textcollage zur  Verfolgung jüdischer Ärzt*innen und Krankenschwestern, zur zwangsweisen Sterilisierung von vermeintlich „erbkranken“ Menschen, zur Tötung von ca. 2.000 Krankenmorden und zur Nicht-Versorgung ausländischer Zwangsarbeiter*innen.

 

Do 27.01. 2022, 18:00 Uhr Ort: Kunststation Sankt Peter,  Jabachstr. 1 (nicht Antoniterkirche!)

 

Musik: Anna Lindblom und Robert Faust.

Rezitation: Maria Ammann | Markus Andreas Klauk | Doris Plenert

Mahngang: Am Gesundheitsamt / Neumarkt spricht Thomas Deres

Projektgruppe (v.i.S.d.P.): Ulrike Bach,  Irene Franken, Beate Gröschel, Klaus Stein, Lisa Willnecker

 

 

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Anmeldung für den Zugang per Zoom

 

 


Erinnern – eine Brücke in die Zukunft 2021

 Coronabedingt wurde die Veranstaltung abgesagt


Erinnern – eine Brücke in die Zukunft 2020

In diesem Jahr stehen drei Frauen im Fokus: Die Kölner Widerstandskämpferin und kommunistische Arbeiterin Gertrud Hamacher, die in Köln geborene KZ-Ärztin Herta Oberheuser und die als Jüdin verfolgte Müngersdorferin Renée Duering. 

Antoniterkirche, 27. Januar 18 Uhr; anschließend Mahngang zur Stele der in Köln geborenen Freya Deichmann, verh. von Moltke, die mit ihrem Mann subversiv an der Neuordnung nach der Diktatur arbeitete und ihren Mann durch Hinrichtung verlor.